Laserprojektion
Die Laserprojektion Hyprotrochoidenprojektor beruht auf zwei Lasern, einem Diodenlaser bei etwa 750 nm (rot) und einem frequenzverdoppelten Nd:YAG Laser bei 532 nm Wellenlänge (grün) – Mischfarben ergeben Gelb bis Orange. Beide Laser haben jeweils eine maximale Leistung von bis ca. 20 mW (Milliwatt) und unterliegen damit Laserschutzklasse 3b. Aufgrund der schnellen Bewegung des Strahles über die rotierenden Spiegel kann aber jegliche Schädigung des Auges eines Betrachters vollständig ausgeschlossen werden, solange der direkte Blick in den Strahl über bautechnische Maßnahmen zuverlässig ausgeschlossen wird.
Die Strahlen der Laser werden in einem halbdurchlässigen Spiegel überlagert und treffen nacheinander auf zwei rotierende Spiegel, deren Rotationsachsen zur Einfallsachse jeweils um einen kleinen Winkel verkippt sind. Dadurch entsteht in der Projektion das Bild der Überlagerung zweier Kreise. Durch langsame Änderung der Rotationsfrequenz eines der Spiegel werden beständig variierende Muster erzeugt. Mathematisch handelt es sich bei den projizierten Kurven um so genannte Hypotrochoide.
Exponat der AG QUANTUM/Larissa, Prof. Dr. Klaus Wendt, Institut für Physik, JGU

